Öffentlicher Diskurs

Die Förderer der ISoG BW gestalten gemeinsam öffentliche Veranstaltungen, um den Austausch zwischen Vertretern*innen der Sektoren Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sowie der interessierten Bevölkerung zu ermöglichen. 

Unser Ziel ist es, intersektorale Diskussionsformate, also den Austausch zwischen Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, zu initiieren und zu begleiten. Dafür bieten wir für verschiedenen Themen Diskussionsveranstaltungen mit allen, die involviert sind, an. Wir treten nicht für das Thema ein, sondern für die intersektorale Diskussion. Falls Ihnen ein intersektorales Thema am Herzen liegt, welches Sie öffentlich diskutieren wollen, wenden Sie sich an uns! Wir freuen uns auf konstruktive Gespräche!

Termine öffentlicher Diskurse

Im Themenbereich Wald stoßen ganz unterschiedliche und teils konträre gesellschaftliche Ansprüche aus Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft aufeinander. Um diese übereinander zu bringen und abzustimmen, werden aktuell unterschiedliche intersektorale Dialogformate wie etwa die Charta Holz 2.0 oder triplewood aufgesetzt, zudem bestehen wie etwa mit dem FSC in diesem Themenbereich bereits verschiedene intersektorale Kooperationen Wir wollen im Rahmen dieser Veranstaltung mit Akteuren aus den unterschiedlichen Sektoren ins Gespräch kommen, intersektorale Dialogformate zu Wald und Holz vorstellen und ihre Chancen und Herausforderungen herausarbeiten.

Die Veranstaltung findet am 20. Januar 2022 voraussichtlich in Präsenz statt.

Bereits stattgefundene Diskurse

Unter dem Stichwort der Kaskadennutzung sind Ansätze einer kreislaufwirtschaftlichen Nutzung von Holz und Wald schon länger im Gespräch. Gemeinsam mit Akteuren aus den Sektoren Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft wollen wir ausloten, welcher Weiterentwicklung intersektoraler Schnittstellen die Stärkung kreislaufwirtschaftlicher Ansätze in Baden-Württemberg bedarf.

Der Wald steht seit längerer Zeit in der Aufmerksamkeit von Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sowie der Medien: Er ist gleichzeitig wertvoller Rohstoff, einzigartiges Ökosystem, Erholungsgebiet und Gegenstand ökonomischer und klimapolitischer Diskussionen.

Die Intersectoral School of Governance Baden-Württemberg (ISoG BW) und die Intuity Media Lab GmbH veranstalten aus diesem Grund eine intersektorale Diskussionsreihe, die das Thema „Wald“ aus unterschiedlicher Perspektive beleuchtet. Ziel ist es, engagierte Akteure zu vernetzen und in den Austausch bringen.

Die erste Veranstaltung der Diskussionsreihewidmete sich dem Thema Digitalisierung aus intersektoraler Perspektive. Auf dem virtuellen Podium brachten sich Dr. Anja Hoeft, Director Digital Strategy & Innovation bei der STIHL AG, Wolfgang Baum, Leiter Projektentwicklung & Fundraising bei Fairventures sowie Marie Fuchs, Projektmitarbeiterin des Projektes Holzwirtschaft 4.0 bei der Hochschule Rottenburg und Siegfried Nägele, Leiter des Fachbereichs IT bei ForstBW, ein. Im Rahmen der Veranstaltung erläuterten die Podiumsgäste die Wichtigkeit von Digitalisierung für die nationalen und internationalen Wälder und für das Wald- und Forstmanagement. Im Anschluss an die spannenden Präsentationen hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit Fragen zu stellen und sich in die Diskussion einzubringen.

Die Pflege steht gerade in diesen Zeiten in einer besonderen Verantwortung und wird zudem ein stark wachsender Zweig in der Gesundheitsversorgung. Gründe dafür sind unter anderem der demografische Wandel und gesellschaftliche Veränderung. Dies spiegelt sich in vielen Aspekten der Wertschätzung, finanziellen Ausstattung und öffentlichen Wahrnehmung noch nicht wieder. Es bedarf eines umfassenden Blicks um zu erkennen, wer zur Zukunftsfähigkeit des Pflegebereichs wie beitragen kann. Wir wollen verschiedenste Akteure zusammenzubringen und uns die Zeit zum Austausch und Ideensammeln nehmen. Wir reflektieren in einer Break-out Session Lerneffekte für den Pflegebereich aus dem bisherigen Krisenverlauf um damit mittelfristige Handlungsbedarfe zu entwickeln und zu diskutieren.

Es zeigt sich, dass noch ein weiter Weg gemeinsam gegangen werden muss, um der Popkultur und den verschiedensten Akteur*innen dahinter, die Stimme und die Wertschätzung zu geben, die es für ein Überleben in der Corona-Krise bedarf.

Für uns ist deswegen der Zeitpunkt gekommen, ein Time-out zu halten, Akteure der Popkultur mit Menschen aus anderen Sektoren und deren Perspektiven zusammenzubringen, um sich auszutauschen, die Learnings der vergangenen sechs Monate zu reflektieren und innovative Ideen zur Weiterentwicklung zu sammeln.

Die Veranstaltung fand online statt.

Im Schulalltag unserer Kinder und Jugendlichen gab es viele Änderungen und Anpassungen, denen wir uns alle stellen mussten. Dabei geht es jedoch nicht nur um die Institution Schule selbst, auch Schnittstellen zu anderen gesellschaftlichen Bereichen wie der Arbeitswelt waren relevant. Für uns war im September der Zeitpunkt gekommen, Akteure aus ganz Baden-Württemberg zusammenzubringen um sich auszutauschen und Ideen zu sammeln. Wir haben Lerneffekte aus der Krise für Schule, Schulumgebung und Gesellschaft während der Pandemie reflektieren, Handlungsbedarfe entwickelt und diskutiert. Wir danken dem Mehrgenerationenhaus in Heslach, dass wir bei Ihnen zu Gast sein durften.

In zwei Entwicklungsworkshops für die Intersectoral School of Governance Baden-Württemberg wurden mögliche Profile der zu gründenden ISoG BW mit Praxisakteuren erarbeitet und reflektiert. Dabei spielten Aspekte wie intersektorale Führung und die mögliche Zielgruppe der ISoG BW eine relevante Rolle. Ca. 35 Teilnehmende aus der Wirtschaft, aus der Zivilgesellschaft und Vertreter vom Staat haben sich zusammen mit dem Konzept der ISoG BW auseinandergesetzt.

Insgesamt gab es im Jahr 2019 und 2020 vier Governance Jams. Die Idee war, in vier großen Städten in Baden-Württemberg mit lokalen Partner herauszufinden, was Governance-Herausforderungen sind und wie diese mit dem Angebot der ISoG BW am besten abgedeckt werden können. Die Governance Jams waren als agile Workshops konzipiert, die am Ort einer intersektoralen Zusammenarbeit mit Betroffenen und Zuständigen durchgeführt wurden und das Ziel hatten, ein gemeinsames Verstehen und Vorgehen für Governance-Fälle abzustimmen.

Die erste Online Veranstaltung für Interessent*innen und Unterstützer*innen der ISoG BW fand unter aktiver Teilnahme von Staatsrätin Gisela Erler statt. Auf dem virtuellen Podium brachten sich Herr Ministerialdirigent Prof. Hermann Schröder, Sven Hahn, Leiter der City-Initiative Stuttgart (CIS), Michael Vollmann mit dem Start-up nebenan.de sowie Gudrun Heute-Bluhm, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Städtetags Baden-Württemberg, ein. Nachdem kurz das Konzept intersektoraler Kooperation erläutert wurde, widmeten sich die Podiumsgäste Herausforderungen und Chancen intersektoraler Kooperation. Im Anschluss hatten die knapp 40 Teilnehmenden die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich in die Diskussion einzubringen.

Für den Kick-off des Zertifikatsprogramms bekam die ISoG BW die Möglichkeit, eine Präsenzveranstaltung in der Robert Bosch Stiftung in Stuttgart unter dem Motto Positionsbestimmung in der Coronakrise durchzuführen. Herr Frank Roselieb, Geschäftsführender Direktor des Krisennavigators – Institut für Krisenforschung, Spin-Off der Universität Kiel, war online zugeschalten und leitete in das Thema Krisenmanagement ein. Frau Hanna Jürgensmeier vom ScMI Scenario Management International stellte Möglichkeiten zum  „Denken in Szenarien“ vorg und Herr Veit Mathauer, Inhaber, Geschäftsführer und Managing Partner von Sympra GmbH (GPRA), rundete mit Beispielen und Reflexion von Krisenkommunikation ab. Die anschließende Diskussion der Teilnehmenden ging bis in den Abend und bot die Möglichkeit zur Reflexion eigener Krisenerfahrung, Krisenkommunikation und Entwicklungsszenarien der eigenen Institution.

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