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Transformational Certificate 2026 gestartet: Auftakt in Heilbronn
Das „Transformational Certificate“ ist erfolgreich in Heilbronn gestartet: Gemeinsam mit der Hertie School Executive Education und dem TUM Think Tank bringt die ISoG BW erneut Fach- und Führungskräfte aus ganz Deutschland zusammen, um zentrale Zukunftsfragen zu bearbeiten. Im Fokus steht 2026 die Frage, wie demokratische Resilienz in Zeiten tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen gestärkt werden kann – praxisnah, intersektoral und mit Blick auf konkrete Gestaltungsmöglichkeiten.
Foto: Bernd Vonau
Die Intersectoral School of Governance Baden-Württemberg (ISoG BW) bietet gemeinsam mit der Hertie School Executive Education und dem TUM Think Tank erneut die Weiterbildung „Transformational Certificate“ für Fach- und Führungskräfte aus Deutschland an. In drei zweitägigen Blöcken setzen sich die Teilnehmenden mit verschiedenen Handlungsfeldern der Transformation auseinander. In diesem Jahr steht dabei besonders die Frage im Mittelpunkt, wie demokratische Resilienz unter Bedingungen tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen gestärkt werden kann. Der Auftakt fand am 23. und 24. April 2026 in Heilbronn statt.
Das Certificate beleuchtet Transformation aus unterschiedlichen Perspektiven und verbindet inhaltliche Impulse mit der Frage, welche konkreten Handlungsansätze sich daraus für die Teilnehmenden ableiten lassen. Nach dem Start in Heilbronn folgen im weiteren Jahresverlauf zwei weitere Blöcke bei den Partnerorganisationen in Berlin und München. Während in Berlin transatlantische Beziehungen und Migration in den Blick genommen werden, steht in München das Zusammenspiel von Sicherheit und gesellschaftlicher Resilienz im Fokus.
Den Auftakt in Heilbronn gestaltete die ISoG BW mit einem Programm, das auf inhaltlicher Ebene die Themen Digitalisierung und Künstliche Intelligenz in Europa aufgriff und auf methodischer Ebene die gesellschaftliche Steuerung von Transformation in den Mittelpunkt stellte. Die Impulse widmeten sich unter anderem der Transformation in komplexen Systemen, dem Heilbronner Innovationsökosystem, der Frage nach der Rolle von Künstlicher Intelligenz in der Gesellschaft sowie dem Verhältnis von KI und gesellschaftlichen Werten.
Auch der zweite Tag machte deutlich, wie breit Transformation verstanden werden muss. Beiträge zu einer multizentrischen Welt und der Rolle Europas, zu „intelligenter“ Kommunikation und zur Stakeholder-Analyse als Methodik für erfolgreiche Transformationsprozesse verbanden geopolitische, kommunikative und methodische Perspektiven. So entstand bereits zum Auftakt ein Lernraum, in dem sektorübergreifende Erfahrungen zusammengeführt und zentrale Zukunftsfragen gemeinsam bearbeitet wurden.
Mit dem Transformational Certificate schaffen die drei Partnerorganisationen ein Format, das Führungskräfte dabei unterstützt, Transformation nicht nur analytisch zu durchdringen, sondern auch praktisch zu gestalten. Der Start in Heilbronn hat dafür einen starken Rahmen gesetzt: mit intersektoralen Perspektiven, aktuellen Zukunftsthemen und dem gemeinsamen Anspruch, gesellschaftlichen Wandel verantwortungsvoll und wirksam zu gestalten.